Wasserloser Quarantäne- und Löschcontainer für Elektrofahrzeuge
Löschwasserfrei und stromlos. Kein Strom-, kein Löschwasseranschluss, keine Baugenehmigung. Kauf, Miete und Leasing.
Oder direkt anrufen: 0171 755 68 21
Der Dry Fire Con ist ein löschwasserfreier, stromlos arbeitender Quarantäne- und Löschcontainer für havarierte Elektrofahrzeuge und Lithium-Ionen-Akkus. Das patentierte AkkuGrain-Granulat sichert den Thermal Runaway ohne Wasser, Strom oder weitere Infrastruktur und ist sofort einsatzbereit auf jedem befestigten, ebenen Untergrund. Der Dry Fire Con ist die erste und bislang einzige Lösung, die vom Fraunhofer HHI Institut erfolgreich nach den Prüfkriterien der Verpackungsanweisungen LP906 und P911 getestet und dokumentiert wurde.
Das Kosten-, Platz- und Haftungsproblem
Wer ein verunfalltes Elektrofahrzeug annimmt, braucht einen Stellplatz mit Abstand, eine Beobachtung über Tage und eine Antwort für den Versicherer. Wasserbasierte Quarantäneverfahren erzeugen dabei kontaminiertes Löschwasser, das als Sonderabfall entsorgt werden muss. Ein trockenes System hat diesen Nachlauf nicht.
Quarantäneplatz für E-Fahrzeuge: Dauer, Kosten und AnforderungenWie der Dry Fire Con einen Thermal Runaway sichert
Das Verfahren kommt ohne Wasser, Strom und Zusatzfahrzeuge aus. Das Granulat ist bereits im Container.
Fahrzeug einbringen
Das havarierte Fahrzeug wird über die Auffahrrampen in den Container gebracht. Sofort einsatzbereit auf jedem befestigten, ebenen Untergrund, ohne Anschlüsse und ohne Vorbereitung des Stellplatzes.
AkkuGrain wird freigesetzt
Beginnt die Batterie zu brennen, gibt die Deckenbespannung das Granulat frei. Es fällt über das Fahrzeug und schließt es ein, ohne dass jemand eingreifen oder auslösen muss.
Gase binden, Objekt kühlen
Das Granulat entzieht dem Brand Wärme und bindet die Zerfallsprodukte des Leitsalzes LiPF6, darunter Flusssäure. Im Brandversuch war HF außerhalb des Behälters zu keinem Zeitpunkt messbar.
Druck kontrolliert abführen
Beim Thermal Runaway entstehen in kurzer Zeit große Gasmengen. Das Druckentlastungselement führt den Überdruck definiert nach außen ab, statt ihn im geschlossenen Behälter aufzubauen. Der Container bleibt dabei geschlossen und abschließbar.
Für welchen Einsatz eignen sich unsere Systeme?
Ihre Anforderungen an einen Quarantäne- und Löschcontainer für Elektrofahrzeuge können sehr individuell sein. Bitte wählen Sie den für Sie passenden Bereich aus:
Kauf, Miete oder Leasing
Der Preis hängt von Variante, Fahrzeugklasse, Granulatmenge, Beschaffungsmodell und Lieferzeit ab. In allen Fällen gilt: keine Baugenehmigung, kein Löschwassersystem, keine Brandmeldeanlage.
Kauf
Dauerhafter Quarantäneplatz am eigenen Standort. Sinnvoll, wenn regelmäßig havarierte Fahrzeuge angenommen werden oder eine Auflage dauerhaft besteht.
Miete
Für den akuten Einzelfall oder einen befristeten Bedarf. Der Container kommt an Ihren Standort und geht zurück, wenn der Fall abgeschlossen ist.
Leasing
Planbare Monatsrate statt einmaliger Investition. Ihr Quarantäne-Container steht dauerhaft bereit, ohne das Anlagevermögen zu binden.
Wir melden uns in der Regel am selben Werktag.
Technische Daten und Prüfgrundlagen
Die folgenden Angaben gelten für alle Varianten des Dry Fire Con. Maße, Gewichte, AkkuGrain-Füllmenge und Lieferzeit hängen von der Variante und der Fahrzeugklasse ab und nennen wir Ihnen im Angebot.
- Zulässige Fahrzeugmasse
- 0 bis 4.500 kg, PKW und leichte Nutzfahrzeuge
- Ladungssicherung
- TÜV SÜD, Zertifikat Z26032301-1 nach VDI 2700 Blatt 8:2024-09
- Fahrversuch
- DIN EN 12642 Code XL Anhang B, bestanden am 01.04.2026
- Gleitreibwiderstandsbeiwert
- 0,42 im ungünstigsten Fall, gefordert mindestens 0,4
- Zurrpunkte
- 700 daN bei 0 Grad und 45 Grad, 600 daN bei 90 Grad
- Gefertigt nach
- DIN 14505 und DIN 30722-1
- Gefahrgutrechtliche Bewertung
- Sachverständigengutachten Nr. 2026-003 vom 24.05.2026, ADR 2025
- Aufstellung
- befestigter, ebener Untergrund, ohne Fundament
- Erforderliche Anschlüsse
- keine, weder Strom noch Löschwasser
- Gewässerschutz
- integrierte Auffangbehälter, konzipiert nach AwSV
- Wiederkehrende Prüfung
- jährliche Nachprüfung der Zertifizierung
- Varianten
- Standard, XL und XXL, Maße und Gewichte auf Anfrage
Zahlen und Fakten
Der Container-Fahrzeugtransporter vom Typ Peter-Bartau SO wurde vom TÜV SÜD, Institut für Ladungssicherung in Metelen, nach VDI 2700 Blatt 8:2024-09 geprüft und am 22.04.2026 unter der Zertifikatsnummer Z26032301-1 zertifiziert. Ein gefahrgutrechtliches Sachverständigengutachten (Nr. 2026-003 vom 24.05.2026, Gefahrgut-Consulting Franz, Koblenz) bewertet den Container nach ADR 2025: Intakte Fahrzeuge sind als Ladung nach Sondervorschrift 666 freigestellt, beschädigte Fahrzeuge mit nicht sicher entnehmbarer Batterie dürfen nach Sondervorschrift 667 b) (ii) befördert werden. Die für 2027 beschlossenen ADR-Änderungen berühren diesen Einsatz nicht. Hersteller ist die Dry Fire System GmbH, Leonberger Straße 22, 71272 Renningen bei Stuttgart.
Der Dry Fire Con im Einsatz
Häufige Fragen
Nein. Der Dry Fire Con arbeitet löschwasserfrei und stromlos. Voraussetzung ist ein befestigter, ebener Untergrund. Es werden weder ein Löschwassersystem noch eine Brandmeldeanlage noch weitere Infrastruktur benötigt.
Das gefahrgutrechtliche Sachverständigengutachten Nr. 2026-003 vom 24.05.2026 kommt zu dem Ergebnis, dass sich die Container als Quarantäneplätze bei Autohäusern und Fahrzeugherstellern eignen, ohne dass große Abstandsflächen festgelegt werden müssen. Grund sind die integrierten Auffangbehälter, die den Austritt wassergefährdender Stoffe verhindern. Behördliche Auflagen im Einzelfall bleiben davon unberührt.
Die VdS 3103 ist ein Merkblatt der Versicherungswirtschaft und wurde für intakte, neue Lithiumbatterien konzipiert; auf beschädigte und defekte Batterien ist sie nur eingeschränkt anwendbar. Gesetzlich verbindliche Anforderungen an die Lagerung defekter Lithium-Ionen-Batterien gibt es derzeit nicht. Der Dry Fire Con ist nach der VdS 3103 sowie nach dem Merkblatt des Bund-Länder-Arbeitskreises zum Umgang mit Lithium-Ionen-Batterien nach AwSV konzipiert. Für das Gespräch mit Ihrem Sachversicherer stellen wir die Prüfunterlagen zusammen.
Ja. Der Container arbeitet ohne Löschwasser, und die integrierten Auffangbehälter stellen sicher, dass keine wassergefährdenden Stoffe austreten. Die Konzeption folgt der AwSV und dem zugehörigen Merkblatt des Bund-Länder-Arbeitskreises.
Ja. Nach ADR 2025 sind intakte Fahrzeuge als Ladung über die Sondervorschrift 666 freigestellt. Bei beschädigten Fahrzeugen, deren Batterie nicht sicher entnommen werden kann, ist die Beförderung nach Sondervorschrift 667 b) (ii) zulässig. Bewertet im Sachverständigengutachten Nr. 2026-003 vom 24.05.2026. Die ab 2027 geltenden ADR-Änderungen ändern daran nichts.
Nein, und das ist auch nicht möglich: Ein Container ist nach ADR keine Verpackung, die Verpackungsanweisungen P911 und LP906 sind auf ihn nicht anwendbar. Die Dry Fire System GmbH hat den Behälter dennoch nach genau diesen Prüfkriterien testen lassen. Der Prüfbericht des Fraunhofer HHI belegt, dass die dort geforderten Kriterien erfüllt und teilweise übertroffen werden.
Ja. Kauf, Miete und Leasing sind möglich. Welches Modell sinnvoll ist, hängt davon ab, ob Sie regelmäßig havarierte Fahrzeuge annehmen oder einen einzelnen Fall absichern müssen. Sprechen Sie uns an.
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Antwort in der Regel am selben Werktag. Bei einem akuten Fall rufen Sie besser direkt an.