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Akku-Container für Lithium-Ionen-Batterien

Im realen Brandversuch geprüft, mit einer vollgeladenen 100-kWh-Fahrzeugbatterie. Löschwasserfrei, stromlos, ohne Baugenehmigung. Kauf, Miete und Leasing.

Dry Fire Storage Lagercontainer für Lithium-Ionen-Batterien

Der Dry Fire Storage ist ein löschwasserfreier, stromlos arbeitender Lagercontainer für beschädigte, defekte und prüfpflichtige Lithium-Ionen-Batterien. Wände, Boden, Decke, Türen und Zwischenlage sind mit dem patentierten AkkuGrain-Granulat ausgekleidet, das einen Thermal Runaway ohne Wasser, Strom oder weitere Infrastruktur sichert. Im Brandversuch des Fraunhofer HHI nach den Prüfkriterien der Verpackungsanweisungen LP906 und P911 traten außerhalb des Behälters keine Flammen auf, es wurden keine Splitter ausgeworfen und Flusssäure war zu keinem Zeitpunkt messbar.

Innenansicht des Dry Fire Storage mit AkkuGrain-Auskleidung

Wohin mit der ausgebauten Hochvoltbatterie?

Eine ausgebaute oder beschädigte Traktionsbatterie liegt selten nur ein paar Stunden im Betrieb. Bis Diagnose, Freigabe, Abholung oder Verwertung geregelt sind, vergehen Tage bis Wochen — und in dieser Zeit steht sie oft in der Halle, neben Lager, Produktion oder Belegschaft. Der Dry Fire Storage schafft dafür einen abgeschlossenen Platz im Freien, der auch dann hält, wenn der Zustand der Zelle nicht bekannt ist.

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Wofür der Dry Fire Storage gebaut ist

Für alles, was nicht mehr in einen Schrank gehört: beschädigte, defekte oder unklar eingestufte Lithium-Ionen-Batterien, die im Betrieb sicher liegen müssen, bis sie abgeholt, geprüft oder verwertet werden.

Ausgebaute Hochvoltbatterien

In Werkstätten und Autohäusern liegen ausgebaute Traktionsbatterien oft Tage bis Wochen, bis Diagnose, Freigabe oder Abholung erfolgt. Der Storage schafft dafür einen definierten Platz außerhalb der Halle.

Beschädigte und defekte Zellen

Batterien mit mechanischer Beschädigung, unklarem Zustand oder Auffälligkeiten gehören getrennt von Produktion, Lager und Belegschaft. Das Granulat ist bereits im Behälter und wirkt ohne Auslösung.

Annahme und Zwischenlager

Entsorgungsbetriebe, Wertstoffhöfe und Verwerter nehmen Batterien unterschiedlicher Herkunft und Vorgeschichte an. Der Behälter ist ein abgeschlossener, verschließbarer Ort dafür.

Batteriemuster und Erprobung

Versuchsakkus und Batteriemuster nach Prüfläufen haben häufig einen unbekannten inneren Zustand. Der Behälter steht abschließbar auf dem Werks- oder Prüfgelände.

Wie das AkkuGrain-System arbeitet

Wände, Boden, Decke, Türen und die Zwischenlage des Behälters sind mit dem patentierten AkkuGrain-Granulat ausgekleidet. Gerät eine Batterie in den Thermal Runaway, entzieht das Granulat dem Brand Wärme und bindet die Zerfallsprodukte des Leitsalzes LiPF6, darunter Flusssäure. Es wird weder Wasser noch Strom benötigt, und niemand muss auslösen oder eingreifen. Das Druckentlastungselement führt den entstehenden Überdruck definiert nach außen ab, statt ihn im geschlossenen Behälter aufzubauen.

Für welchen Einsatz

Der Dry Fire Storage kommt überall dort zum Einsatz, wo Lithium-Ionen-Batterien außerhalb des Fahrzeugs liegen. Was in Ihrer Branche zählt, steht auf der jeweiligen Seite.

Und für komplette Fahrzeuge?

Soll ein havariertes Elektrofahrzeug als Ganzes eingebracht werden, ist der Dry Fire Con der passende Behälter — zusätzlich vom TÜV SÜD zur Ladungssicherung zertifiziert und damit auch für den Transport geeignet.

Zum Quarantänecontainer für E-Fahrzeuge

Technische Daten und Prüfgrundlage

Die folgenden Angaben beziehen sich auf den im Brandversuch geprüften Behälter. Weitere Größen und Ausführungen nennen wir Ihnen im Angebot.

Außenmaße geprüfter Behälter
3.600 × 3.350 × 2.700 mm (H × B × L)
Prüfgrundlage
Kriterien der Verpackungsanweisungen LP906 und P911
Prüfbericht
145-613-2023-0039.1, Fraunhofer HHI mit VoltaLabs GmbH
Prüfdatum
26.10.2023, veröffentlicht am 15.11.2023
Auslösende Batterie im Versuch
100,8 kWh, 650 V, NCM 811, vollgeladen
Auskleidung
AkkuGrain an Wänden, Boden, Decke, Türen und Zwischenlage
Erforderliche Anschlüsse
keine, weder Strom noch Löschwasser
Aufstellung
befestigter, ebener Untergrund, ohne Fundament
Gewässerschutz
integrierte Auffangbehälter, konzipiert nach AwSV
Beschaffung
Kauf, Miete und Leasing

Der Brandversuch: eine vollgeladene 100-kWh-Batterie, ausgelöst im Behälter

Am 26.10.2023 wurde der Dry Fire Storage vom Fraunhofer HHI gemeinsam mit der VoltaLabs GmbH in Goslar einem realen Brandversuch unterzogen — nicht rechnerisch bewertet, sondern mit einer tatsächlich ausgelösten Fahrzeugbatterie (Prüfbericht 145-613-2023-0039.1, veröffentlicht am 15.11.2023). Geprüft wurde nach den Kriterien der Verpackungsanweisungen LP906 und P911, die für kritisch defekte Lithium-Ionen-Batterien im Gefahrguttransport gelten. Im unteren Abteil wurde eine vollgeladene Fahrzeugbatterie mit 100,8 kWh, 650 Volt Systemspannung und NCM-811-Zellchemie gezielt in den Thermal Runaway gebracht; im Abteil darüber lagerte eine zweite Fahrzeugbatterie mit 106 kWh.

Ergebnis: Während der rund 50-minütigen Propagation traten außerhalb des Behälters keine Flammen auf, es wurden keine Splitter oder Bruchstücke ausgeworfen, und der Behälter war nach dem Versuch strukturell vollständig intakt. Die zweite Batterie im oberen Abteil blieb unbeschädigt. Flusssäure war zu keinem Zeitpunkt messbar; der zulässige AGEL-2-Wert von 9,8 Milligramm pro Kubikmeter wurde nie erreicht. Die Außentemperatur lag bis auf eine Türunterkante durchgehend unter 100 Grad Celsius, dort für elf Minuten bei maximal 104,6 Grad.

Ein Container ist nach ADR keine Verpackung. Die Verpackungsanweisungen LP906 und P911 sind auf ihn nicht unmittelbar anwendbar; der Behälter wurde nach diesen Prüfkriterien getestet, ist aber nicht nach ihnen zugelassen.

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Häufige Fragen

Ein Sicherheitsschrank deckt kleine Mengen intakter Akkus im Gebäude ab. Sobald beschädigte oder defekte Batterien, große Traktionsbatterien oder größere Mengen dazukommen, geht es um Trennung vom Gebäude und um Rückhaltung. Dafür ist ein Container gebaut, der im Freien steht.

Nein. Der Dry Fire Storage arbeitet löschwasserfrei und stromlos. Voraussetzung ist ein befestigter, ebener Untergrund. Es werden weder ein Löschwassersystem noch eine Brandmeldeanlage noch weitere Infrastruktur benötigt.

Nein, und das ist auch nicht möglich: Ein Container ist nach ADR keine Verpackung, die Verpackungsanweisungen P911 und LP906 sind auf ihn nicht anwendbar. Der Behälter wurde dennoch nach genau diesen Prüfkriterien getestet. Der Prüfbericht des Fraunhofer HHI belegt, dass die geforderten Kriterien erfüllt und teilweise übertroffen werden.

Die VdS 3103 ist ein Merkblatt der Versicherungswirtschaft und wurde für intakte, neue Lithiumbatterien konzipiert; auf beschädigte und defekte Batterien ist sie nur eingeschränkt anwendbar. Der Dry Fire Storage ist nach der VdS 3103 sowie nach dem Merkblatt des Bund-Länder-Arbeitskreises zum Umgang mit Lithium-Ionen-Batterien nach AwSV konzipiert. Für das Gespräch mit Ihrem Sachversicherer stellen wir die Prüfunterlagen zusammen.

Ja. Der Behälter arbeitet ohne Löschwasser, und die integrierten Auffangbehälter stellen sicher, dass keine wassergefährdenden Stoffe austreten. Die Konzeption folgt der AwSV und dem zugehörigen Merkblatt des Bund-Länder-Arbeitskreises.

Ja. Kauf, Miete und Leasing sind möglich. Welches Modell sinnvoll ist, hängt davon ab, ob dauerhaft gelagert wird oder ob ein einzelner Fall abgesichert werden muss.

Dafür ist der Dry Fire Con gebaut: ein Quarantäne- und Löschcontainer, in den ein komplettes Fahrzeug eingebracht wird und der zusätzlich zur Ladungssicherung nach VDI 2700 Blatt 8 zertifiziert ist.

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Sagen Sie uns, welche Batterien gelagert werden sollen, in welcher Menge und ob es sich um intakte oder beschädigte Zellen handelt. Antwort in der Regel am selben Werktag.

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